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Skateland in Gefahr

Skaten in der Halle, eine Alternative für viele Jugendliche zum herumlungern auf der Straße. Egal ob es regnet, schneit, oder draußen dunkel ist, die Halle bietet immer einen Platz um sich zu treffen, zu skaten, Inliner zu fahren oder einfach abzuhängen. Einmal im Monat gibt es einen Mädchenabend, an welchem sich die Mädchen ganz ohne Jungsblicke ausprobieren und trainieren können. Seit 23 Jahren hilft das Skateland unter der Obhut von Frank Martens den ein oder anderen Jugendlichen vor der Kriminalität zu schützen, da sich hier eine echte und spaßbringende Alternative bietet. Nicht alleine deswegen hatte die Sozialbehörde großes Interesse daran die Halle zu erhalten und finanziell zu unterstützen. „Es ist wichtig solche Projekte wie das Skateland zu erhalten. Hier können sich die Jugendlichen in einem geschützten Rahmen treffen und sich sportlich betätigen. Das ist präventive Jugendhilfe die Unterstützt werden muss“, sagt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte.

Doch jetzt gab es massive Kürzungen in der Jugendhilfe und die finanzielle Sicherung des Vereins i-Punkt-Skateland ist bedroht. Zusammen mit Staatsrat Jan Pörksen wurde nun ein Drei-Säulen-Modell erarbeitet, welches die Stadt, aber vor allem auch private Spender mit einbezieht und ein fortbestehen sichern soll. 220.000 Euro – dieser Betrag wird fehlen, wenn sich die Stadt aus dem Projekt herausziehen wird. 100.000 Euro schafft der Verein selber zu erwirtschaften, der Rest muss nun durch unterschiedliche Deals herangebracht werden, zum Beispiel mit Hilfe der Sprinkenhof AG, die die Besitzerin der Halle ist. Hier wurde durch Veränderungen der Vertragsgrundlagen erreicht, dass der Verein eine viel niedrigere Jahresmiete für die Halle bezahlen muss als bisher. Ein privater Spender übernimmt einen weiteren großen Teil des fehlenden Geldes. Und der Rest muss durch die Vermietung der Halle, Eintritt am Wochenende, die Unterstützung durch Sponsoren und dem Kiosk bestritten werden. "Die Grünen in Mitte haben die Einrichtung bei ihrer Entstehung massiv unterstützt. Wir waren und sind Ansprechpartner und bleiben weiterhin dieser, für Jugendliche wichtigen, Einrichtung verbunden“, untermauert Michael Osterburg.