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Schülerinnen und Schüler über den Brandbrief ihrer Schulleiter

Der Brandbrief den 14 Schulleiter aus Wilhelmsburg an den Schulsenator geschrieben haben zieht Kreise. Jetzt melden sich Schülerinnen und Schüler, die die aktuelle Situation aus ihrer Sicht darstellen. Zum einen sind sie enttäuscht, dass dieser Brief ohne ihre Beteiligung an den Senator und die Medien ging und zum anderen sehen sie, dass das Problem kein neues ist. Da kommt die Frage auf, wieso nicht schon längst etwas unternommen wurde.

Schülerinnen und Schüler über den Brandbrief ihrer Schulleiter
Thema ist die nach wie vor relativ schlechte Situation der Schülerinnen und Schüler, die durch schlechte Deutschkenntnisse oder schwierige familiäre Verhältnisse kaum eine Chance auf einen guten Schulabschluss haben.

Die Defizite mit denen die Kinder eingeschult werden, sind selten aufzuholen. Durch die Berichterstattung in den letzten Wochen, seit dem der Brief der Schulleiter bekannt wurde, leide das Image der Schülerinnen und Schüler noch mehr als sonst.

Es sei kein Einzelfall, dass sie keine Praktikantenplätze bekommen würden, sobald sie den Namen ihrer Schule nennen würden: „Gut ausgebildete Lehrkräfte, eine vorausschauende Schulpolitik, die Unterstützung in der Kita und eine bessere Imagepflege sind alles wichtige Punkte, in die viel mehr Geld investiert werden müsste“, sagt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte.


Unverständlich ist für die Betroffenen immer wieder die Verteilung der Gelder, da werden großartige Bauprojekte verwirklicht aber es ist angeblich kein Geld für die Bildung vorhanden. Michael Osterburg kommentiert: „Image und Lehrkräfte sind wichtiger als teure Gebäude, trotzdem müssen die Räume den modernen Lernmethoden entsprechen.“ Die Schulpolitiker haben sicherlich noch nicht die richtige Vorgehensweise oder den perfekten Ansatz gefunden. Es wird Zeit das auch in diesem Bereich mal wieder Raum für neue Ideen geschaffen wird.