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Mehr Solidarität für Asylsuchende auch in reichen Stadtteilen

Wieder einmal wehren sich Einwohner gut situierter Stadtteile gegen die Einrichtung eines Asylheims. Dieses mal in Lokstedt. Die Suche nach möglichen Standorten für Asylsuchende läuft derzeit auf Hochtouren, da bis zu 1500 Plätze geschaffen werden müssen. Es muss daher in allen Bezirken nach Möglichkeiten gesucht werden. Kürzlich wurde in Lokstedt Unmut und Protest über die Entstehung eines Asylheims geäußert und mit Hilfe einer Bürgerinitiative soll sich weiterhin gewehrt werden. Michael Osterburg stellt ganz klar fest: „Es muss auch in Vierteln wie Blankenese oder bei den Walddörfern geschaut werden. Man kann außerdem auch Reit- und Turnhallen gut nutzen“

In den Stadtteilen wie der Veddel oder auch Billstedt regt sich währenddessen niemand auf, obwohl in beiden Vierteln die Kapazität um viele Plätze erhört wurde und insgesamt viel mehr Flüchtlinge aufgenommen werden als in anderen Bezirken. Diese ungleiche Verteilung kann nicht weiter hingenommen werden. Auch die teuren Stadtteile müssen mehr Solidarität zeigen. Deshalb fordert der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Mitte auch über andere Lösungen nach zu denken. „Der neue Astra-Turm auf St. Pauli steht fast komplett leer. Eine Unterkunft hier wäre doch ein gute Zwischenlösung.“