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Bisher keine Einigung über Siedlung in Hamm

Das Backsteinsiedlung Elisabethgehölz soll abgerissen werden, so sieht es der Vorstand der Hamburger Wohnungsgenossenschaft (vhw). Seit Monaten gibt es hierüber nun schon Verhandlungen. Die Bürgerinitiative „Rettet Elisa “ würde die Häuser gerne erhalten, eine moderate Mieterhöhung akzeptieren und die rund 120 Wohnungen an Studenten bis zur Sanierung zwischen vermieten.

Der geplante Neubau würde wohl nachhaltiger und umweltfreundlicher werden, die Rückkehr der Mieter würde nun sicher gestellt sein (Miete 1. Förderweg 5,90€ qm²) und die Mietentwicklung wäre moderater als bei den Sanierungsvarianten. Das sind die Angaben der vhw und die Anwohner-Initiative Rettet Elisa e.V. ist für den Erhalt des Gebäudes. Es wird zumindest einen weiteren Runden Tisch geben und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

„Wir wollen die Interessen der Mieter schützen und gleichzeitig zukunftsfähige Wohnungen schaffen. Es müssen also noch viele Gespräche miteinander auf Augenhöhe geführt werden, damit es eine Lösung mit den direkt Betroffenen gibt“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Ein Entscheidungskriterium wird der Verbleib der Mieter, die reale Miete und die Schaffung von neuem, zusätzlichen Wohnraum am Ende sein. Welcher Lösungsansatz sich mit welcher Miethöhe rechnet ist noch nicht abschließend geklärt, da auch beim Erhalt des Gebäudes die Modernisierungsmaßnahmen die Realmieten erhöhen würden. Es ist eine Gratwanderung zwischen den unterschiedlichen Interessen. Die Bewohner setzen nun auf die Hilfe des Bezirksamtes und hoffen auf weitere konstruktive Gespräche mit dem Vorstand der vhw.