www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Themen im Regionalausschuss HHBR

Techno, Beleuchtung und Leseaktionen

Die Sitzung eines Regionalausschusses wie er einmal im Monat in den Schulräumen am Rauhen Haus stattfindet, klingt im ersten Moment nicht spannend, aber es werden dort Themen aufgeworfen und Projekte gefördert, die sowohl innovativ sind, als auch viele Anwohner in Hamm, Horn, Borgfelde oder in Rothenburgsort etwas angehen.

In der letzten Sitzung wurde die starke Lärmbelastung im Sommer im Park in Entenwerder angsprochen. Viele Feiern finden dort ohne rechtliche Genehmigung statt und die Anwohner am Park müssen zum einen unter der Lautstärke und zum anderen unter der anschließenden Vermüllung leiden. So lange nur wenige Veranstaltungen genehmigt werden, müssen die Anwohner bei einer hohen Lärmbelästigung nach 22 Uhr den bezirklichen Ordnungsdienst oder die Polizei rufen. Der Regionalausschuss hat sich dafür ausgesprochen, dass eine einheitliche Regelung gefunden wird und die Verwaltung versprach sich darum zu kümmern.


Des Weiteren sind einige Wege im Einzugsgebiet des HHBR nicht oder zu schlecht beleuchtet. Auch hieran arbeiten die Parteien im Regionalaussschuss zusammen, um die Gefährdung gerade in der dunklen Jahreszeit abzubauen.


Hervorzuheben ist noch der Anspruch des Regionalausschusses auch lohneswerte Projekte im Stadtteil zu fördern. Die Initiative Quer Borgfelde möchte eine Leseaktion für Kinder ins Leben rufen und auf die schlechten Lern- und Lesebedingungen für viele Kinder in Hamburg-Mitte aufmerksam machen. Diese Aktion, bei der symbolisch Taschenlampen für das Lesen unter der Bettdecke verteilt werden sollen, wird von einer Druckausgabe von Quer Borgfelde begleitet. Alle Fraktionen im Regionalausschuss fanden diese Aktion und Initivative vorbildlich und förderten das Projekt. Sehr zur Freude der Antragssteller. Auf diese Weise kann aktive Politik und Teilhabe auch in regionalen Ausschüssen erfolgreich und vor allem partizipativ vorangetrieben werden. Fazit: Gute Ideen und Initiativen in der Region werden gerne gefördert und auf das Wohl der Anwohner wird hier geachtet.

 

Ein weiteres Thema, dass die Politik noch die nächste Zeit beschäftigen wird, ist das Jugendhaus Horn. Das Haus ist von der Schließung bedroht, da das Haus umgebaut und anders genutzt werden soll. Damit wird den Kindern und Jugendlichen ein wichtiger öffentlicher Raum genommen und das Jugendhaus fordert zu Recht Hilfe von der Politik. Herr Dr. Michael Osterburg (GRÜNE) und Hans-Jörg Schmitt (SPD) sagten schnell Hilfe und Engagement auch im Jugendhilfeausschuss zu.