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Regionalausschuss

Der Regionalausschuss Wilhelmsburg – Veddel hat am 13. November getagt. Von Seiten der Grünen hatten wir vier Anträge auf der Tagesordnung die alle vier beschlossen wurden.

Wilhelmsburg sichtbar machen, auch auf Stadtplänen von Hamburg

Wenn man sich herkömmliche, touristische Stadtpläne ansieht, dann hört Hamburg stets an der Norderelbe auf. Seit 2006 wird in dieser Stadt die Internationale Gartenschau (igs) mit viel Aufwand und Geld geplant. „Da ist es völlig unverständlich, dass der Ort an dem die Gartenschau stattfindet – nämlich die Elbinsel Wilhelmsburg – auf keiner touristischen Karte zu finden ist. Professionelles Stadtmarketing sieht anders aus“, so die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski von den Grünen. Es wurde auch eine Broschüre mit Tipps und Anlaufadressen für die Elbinseln herausgegeben, damit sich insbesondere auch Neubürgerinnen zurechtfinden. Ein Teil der Elbinseln, nämlich die Veddel, taucht auf der Karte in der Broschüre nicht auf; andere Teile wie Stillhorn und Moorwerder fielen anscheinend den Anzeigen zum Opfer. „Das möchten wir ändern, da wir ein Interesse daran haben, dass die Elbinseln sichtbar sind“, so die Abgeordnete im Regionalausschuss Wilhelmsburg – Veddel Sonja Lattwesen.

 

Nutzung Spiel- und Sportanlagen der Schule Kurdamm während der igs

Ein für die dortige Umgebung wichtiger Spielplatz steht, auf Grund der Umbaumaßnahmen für die igs, der Öffentlichkeit in den nächsten Monaten nicht zur Verfügung. Die Menschen am Schlöperstieg / Peter-Beenk-Straße und der engeren Umgebung vermissen ihn, da es, in für Kinder erreichbarer Nähe, keinen Ersatz gibt. Gespräche mit der igs haben hier keine Lösung erbracht. „Da haben wir uns auf die Suche nach einem vorübergehenden Ersatz gemacht und wurden fündig“, so Rainer Roszak , Abgeordneter im Regional-Ausschuss Wilhelmsburg – Veddel. „Die Bebauung des Schulgeländes am Kurdamm wird sich verzögern, da bietet sich das Gelände geradezu als Ausweichfläche an“, so Rainer Roszak weiter. Der Antrag wurde in der Ausschuss-Sitzung am 13.11.2012 angenommen.

 

Es werde Licht am Schlöperstieg

Als eines von vielen IBA Projekten schreitet die Bebauung am Schlöperstieg mit großen Schritten voran. Der erste Bauabschnitt ist bereits bezogen und die Kita hat ihren Betrieb aufgenommen. In den Monaten November / Dezember werden die Häuser der Baugemeinschaft NHT am südlichen Ende des Schlöperstieg bezugsfertig sein. Die Straße wird jedoch erst im März gebaut werden. Das hat zur Folge, dass es noch keine Beleuchtung gibt. In der dunklen Jahreszeit ist das ein Problem. „Natürlich kann man nicht verlangen, dass die Straße mitten im Winter gebaut wird. Wir hätten jedoch gern für die Übergangszeit etwas Beleuchtung in der Straße um zu verhindern, dass Unfälle passieren“, so die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski. „Deshalb haben wir die Verwaltung gebeten für Ersatzbeleuchtung zu sorgen und hoffen, dass dies schnellst möglich umgesetzt wird, damit die Bewohnerinnen einen guten Start in ihrer neuen Umgebung haben werden“.

 

Centrales Leercontainer Centrum (CLC) für den Hafen

Die Elbinseln drohen im LKW-Verkehr zu ersticken. Bei steigenden Umschlagzahlen für Container wird diese Situation sich in den nächsten Jahren verschärfen. „Es gibt wahrscheinlich kein Patentrezept aber es gibt Überlegungen zu einem Centralen Leercontainer Centrum (CLC) die dazu beitragen könnten Wilhelmsburg zu entlasten“, so der Bezirksabgeordnete Bayram Inan. Dieses Konzept müsste als jedoch diverse Rahmenbedingungen einhalten als da wären:

Merkliche Verringerung der Verkehrsbelastung für Wilhelmsburg, die Veddel und den Kleinen Grasbrook.

Bisher in Wilhelmsburg auf stadtentwicklungspolitisch wertvollen Flächen ansässige Unternehmen sollen in die Planung eines CLC so eingebunden werden, dass eine Übersiedlung dorthin möglich und wünschenswert ist. „Dies könnte zu einer Entlastung der Wohngebiete in Wilhelmsburg ganz wesentlich beitragen“, so Bayram Inan weiter

 

Aus der Serie erfreuliche Mitteilungen:

Im September hatten die Grünen gefordert die Hinweise auf das Wilhelmsburger Museum sicherzustellen (Drs. Wb 20/069/12). Dem Ausschuss wurde mitgeteilt, dass die Haltestelle Kirchdorfer Straße zum 9. Dezember in Kirchdorfer Straße (Museum Elbinsel) umbenannt wird. Die HVV Fachabteilung Internet-Fahrplanauskunft wird veranlassen, dass in der Geofox-Fahrplanauskunft das Museum Elbinsel Wilhelmsburg mit entsprechender Adresse unter „Besondere Stätte „ aufgenommen wird. „Das freut uns und hilft dem Museum“, sagt die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski um hinzuzufügen, dass man an der Beschilderung am S-Bahnhof Wilhelmsburg noch arbeiten müsse. Leider hat die S-Bahn mitgeteilt, das Hinweise auf z.B. Bücherhallen, Einkaufszentren, Schwimmhallen in den Stationen der DB grundsätzlich nicht vorgesehen seien. „Wir werden hier sicher nicht locker lassen“, so Rainer Roszak „ und ausloten welche Möglichkeiten einer Beschilderung es gibt“.