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Endlich volle Akteneinsicht

Im Streit mit dem Jugendhilfeausschuss hat die Finanzbehörde nun endlich nachgegeben und wird den Mitgliedern eine weitgehend ungeschwärzte Version des Prüfberichts zum Tod der elfjährigen Chantal zur Verfügung stellen. „Für eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse ist dies ein guter Schritt. Schade, dass er so spät kommt“, meint unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Politik und Verwaltung sollte alls ein ihrer Macht stehende tun, um zumindest die Kinder, die unter staatlicher Aufsicht stehen, zu beschützen. „Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein“, findet Lothar Knode, Bezirksabgeordneter im Jugendhilfeausschuss. Dazu gehört auch, dass die Mitglieder des Ausschusses sich darüber informieren können, welche Fehler im Jugendamt gemacht wurden. „Wenn wir nicht wissen, wer wo seine Arbeit nicht gemacht hat, ist es schwierig Konsequenzen zu fordern“, erklärt Osterburg und Knode fügt hinzu: „In der Jugendhilfe gibt es keinen Platz für Fehler. „