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Ein Verkehrskonzept für Hamm

Gestern, am Donnerstag den 8.11. fand unser 2. Stadtteilgespräch in Hamm statt. Zum Thema „Abgenabelt oder Angebunden“ diskutierten BewohnerInnen lebhaft über die Verkehrsführung in ihrem Stadtteil.

„Das war eine angeregte Diskussion zu einem neuen Mobilitätskonzept in dem vor allem Fuß- und Fahrradwege, aber auch der öffentliche Nahverkehr im Focus standen. Wir sollten hier ein Pilotprojekt starten und ein Konzept für den Verkehr in Hamm entwickeln“, zieht Michael Osterburg sein Fazit.


Im Gymnasium Hamm sammelten neben dem Fraktionsvorsitzenden Osterburg die ExpertInnen Amrey Depenau (ADFC) & Markus Weiler (Bezirksamt HH-Mitte) mit den Anwohnern neue Ideen, wie z.B. eine Anbindung an Hamm-Süd aussehen könnte.


„Wir sind für eine deutliche Ausweitung von Carsharing in Hamm. Die Verwaltung sollte mit allen Carsharing-Anbietern sprechen und sich um eine weitreichende Abdeckung von Stellplätzen vor Ort kümmern. Vor allem in Hamm-Süd, wo die Infrastruktur des Nahverkehrs nicht ausreichend ist, würde es den Menschen helfen, wenn die Fahrzeuge standortnah genutzt werden könnten. Für FahrradfahrerInnen wäre es ein riesiger Fortschritt, wenn die beschlossene Veloroute 8 bald entstünde. Dann sind City - Borgfelde - Hamm - Billstedt - Bergedorf zumindest für FahrradfahrerInnen erschlossen.


„Für Hamm könnte man das Nahverkehrskonzept in einer Planungswerkstatt überdenken, aber auch flächendeckende Tempo-30-Zonen und die Öffnung aller Einbahnstraßen für RadfahrerInnen in beide Richtungen würden in Hamburg neue Möglichkeiten eröffnen. Wir bleiben da dran, der Horner Weg muss Fahrradstraße werden und es muss eine Lösung für den Übergang der Veloroute 8 an der Hammer Kirche gefunden werden“, fasst Osterburg zusammen.