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Carsharing - SPD lehnt Vielfalt ab

Im Verkehrsausschuss am Montag, den 22.10., haben wir einen Antrag zum Thema Carsharing gestellt. Diese Form der Fortbewegung wird auch in Hamburg immer beliebter und oft sehen wir im Stadtbild verschiedenste Anbieter von Carsharing-Fahrzeugen. Diese Fahrzeuge haben die Vorteile der größeren Flexibilität und der eines größeren Verfügbarkeitsradius. Leider belegen diese Fahrzeuge oft den sowieso in Mitte schon knappen Parkraum. Sie sind aber eine Alternative, die auch einem größeren Personenkreis transparent gemacht werden muss.

Viele Stadtteile sind aber noch unterschiedlich stark mit dieser Variante ausgestattet und dass obwohl die öffentlichen Nahverkehrsmittel dort auf auch nicht ausreichend sind (Bsp. Horn, Billstedt, aber auch Wilhelmsburg). Wir sind hier für Vielfalt und einen gesunden Wettbewerb. Dafür müssten aber die Stellflächen allen Carsharing-Anbietern zugänglich sein. Problematisch ist gerade die Umgestaltung am Berliner Tor. Hier werden nur Plätze für den Anbieter Car2go eingeplant. Wir könnten hier viel mehr bewegen und uns für die Zukunft aufstellen, in dem wir den Wettbewerb eröffnen.

 

"Wir wollten im Prinzip nur, dass die Verwaltung mit allen Carsharing-Anbietern spricht und sich um eine weitreichende Abdeckung in Mitte kümmert. Vor allem an Orten, in denen die Infrastruktur des Nahverkehrs eh nicht so gut ist, könnte dies den Menschen helfen und die Fahrzeuge könnten Standortnah genutzt werden. Die SPD und FDP waren allerdings gegen diese gute Idee und so wird weiter nur ein Anbieter (Car2go) an viel zu wenig Orten den Menschen in Mitte zu Verfügung stehen", resümiert Michael Osterburg das ernüchternde Ergebnis. "Diese Koalition steht Erneuerungen und guten Ideen in Mitte nicht offen gegenüber. Den Menschen sollte der Raum geschaffen werden, diese Fahrzeuge zu nutzen und auch diese wieder abzustellen. Die Flächen, gerade am Berliner Tor als Knotenpunkt, müssen für alle Anbieter des Modells Carsharing nutzbar sein. Wir fordern die Koalition in Mitte auf, ihre Position zu überdenken", so Osterburg weiter.