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Sperrgebiet: Verstärkte Hilfe für Prostituierte

Die Lebensgeschichten junger Frauen die als Prostituierte arbeiten sind meistens geprägt von Missbrauch, Gewalt und fehlender Bildung. Dazu kommt das die Perspektive fehlt ein glückliches und erfülltes Leben haben zu können. Prostitution um zu überleben, meistens eher schlecht als recht. Harte und weiche Drogen kosten viel Geld aber helfen auch die traurige Realität für ein paar Momente nicht so wichtig erscheinen zu lassen. Es ist ein Teufelskreis aus dem die wenigsten Frauen heraus kommen können. Die Hilfseinrichtung Sperrgebiet bietet diesen Mädchen eine Möglichkeit aus dem Milieu heraus zu kommen.

"Sperrgebiet leistet wunderbare und sehr wichtige Hilfsarbeit in St.Georg, vorallem auch rund um den Hauptbahnhof", sagt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte. Nach Kürzungen in der Jugendhilfe musste sich das Projekt neu strukturieren. Jetzt ist das Ziel die Frauen aktiv zu unterstützen die Szene zu verlassen. Das neue Konzept soll in den nächsten drei Jahren getestet werden und sieht vor, dass den Frauen Wohnungen für zwei Jahre gestellt werden. In dieser Zeit sollen Zukunftsperspektiven und einen positiven Blick auf den weiteren Lebensweg erarbeitet werden. Sperrgebiet ist auch eine Beratungsstelle die unter den Kürzungen zu leiden hat. Das Team setzt nun verstärkt auf Straßensozialarbeit da die Beratungsstelle nur noch eingeschränkt besetzt werden kann. Um den Mädchen eine gewisse Grundversorgung zu ermöglichen stellt Sperrgebiet auch zweimal die Woche eine Ärztin zur Verfügung die auf Honorarbasis arbeitet, da die meisten der jungen Frauen keine Krankenversicherung haben. Jetzt kann gehofft werden, dass das Modellprojekt die gewünschte Wirkung zeigt und auch nach den drei Jahren Probezeit weiter geführt werden kann. Hier gibt es weitere Informationen: http://www.sperrgebiet-hamburg.de/