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Endlich: Reaktion auf überfüllte Linienschiffe

Zurzeit sind 22 Linienfähren im Einsatz. Sie befördern Tag für Tag unglaubliche viele Menschen über die Elbe. Im letzten Jahr waren das 7,55 Millionen. Besonders stark frequentiert ist die Linie 62 – sie verbindet die Landungsbrücken mit Finkenwerder und macht Station am Elbstrand. Sie wird einerseits von den Berufspendlern befahren aber besonders auch von den Touristen die diese Linie als Hafenrundfahrt nutzen, alleine auf dieser Strecke waren es im vergangenen Jahr 4,038 Mitfahrer. Diese Zahlen steigen stetig an, leider allerdings auch die Zahlen der Ausfälle, Verspätungen oder Beschwerden wegen Überfüllung. Denn obwohl immer mehr Menschen die HADAG-Fähren als ÖPNV nutzen hat das Unternehmen noch nicht reagiert: „Wir fordern mehr Fähren, sowie längere und häufigere Taktzeiten“, sagt Michael Osterburg, er fährt fort: „das reicht aber nicht, um die Situation zu entspannen brauchen wir weitere Elbquerungen durch Fähren und andere Verkehrsmittel wie U4 und weiteren ÖPNV.“

Das hat nun auch der Vorstand Gabriele Müller-Remer eingesehen und angekündigt Veränderungen vorzunehmen. Es soll ein neues Schiff bestellt worden sein, die Linienführung soll den Ansprüchen angepasst werden. Das heißt die Linie 62 endet an den Landungsbrücken. Dafür wird eine neue Linie 72 starten die die Anlegestellen Landungsbrücken, Arningstraße und Elbphilahrmonie bedienen werden. Sie wird auch im 15 Minuten takt laufen und in den Sommermonaten eine Stunde länger zu befahren sein, also bis 22:15 Uhr.

Obwohl erst einmal sämtliche Kritik zurück gewiesen wurde, scheint sich nun einiges zu tun um den Linienschiffsverkehr weiterhin attraktiv zu halten.