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Soul Kitchen erhalten

Am vergangenen Freitag wurde die Soul Kitchen geschlossen. Der Bezirksamtsleiter begründete das Vorgehen mit schweren Sicherheitsbedenken. Laut Medien fehlen Fluchtwege, der Brandschutz ist katastrophal und der Betreiber hätte sich selbst auf mehrfache Anschreiben nicht gemeldet. „Die Soul Kitchen hat die Kultur und die Szene in Wilhelmsburg aufleben lassen, wie lange nichts und es sollte dafür gesorgt werden, dass sie wieder öffnen kann“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterbug.

Der Betreiber der Soul Kitchen, Mathias Lintl, will sich nun Bemühen die Mängel zu beseitigen. Dabei sieht er sich in einem Teufelskreis, denn es fehle ihm das Geld um die baulichen Auflagen zu bezahlen und nun kann er durch die Schließung auch keines mehr verdienen. Vermieter der ehemaligen Lagerhalle an der Industriestraße ist die städtische Sprinkenhof AG. „Wir hoffen sehr, dass Mathias Lintl Hilfe von der Stadt bekommt, um wieder öffnen zu können“, sagt Michael Osterburg. Der Bezirkspolitiker ist gegen eine Vermarktung des Grundstückes, wie sie bisher geplant war. Die ehemalige Filmkulisse sollte als Kulthalle – die durch den Film deutschlandweit bekannt ist- weiter bestehen, denn sonst stirbt wieder eine Subkultur-Location in Hamburg.