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Kunst in Mümmelmannsberg

Zum 40. Geburtstag der Siedlung Mümmelmannsberg hat sich die Gesellschaft ProQuartier dafür eingesetzt das interaktive Kunstprojekt von Sigrid Sandmann in das Quartier zu holen. Bis Freitag (15 bis 19 Uhr) kann man noch sein Lieblingswort auf eine weiße Kunststoffplatte drucken lassen und in Mümmelmannsberg aufhängen. „Wir freuen uns, dass dieses Projekt nach Mümmelmannsberg gekommen ist. So haben die Menschen die Möglichkeit ihr Umfeld einmal mit ganz anderen Augen wahrzunehmen“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

 

Mümmelmannsberg wurde in den 70er Jahren erbaut und 2006 durch eine ZDF-Dokumentation, für die Jugendliche bezahlt wurden um Gewalt und Bandenkriminalität darzustellen, bundesweit bekannt. Der Anteil Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängern ist hier überdurchschnittlich hoch. „Umso besser, dass Mümmelmannsberg jetzt positive Aufmerksamkeit bekommt. Das hat das Quartier verdient, in dem es seit Jahren eine aktive Kunstszene gibt“, findet Osterburg. Kurz nach der Öffnung des pinkfarbenen Containers (Skulpturenhof an der Kandinskyallee), der als sogenanntes Wortfindungsamt fungiert, waren die Listen für notierte Lieblingswörter schon voll. Zu diesem Container kann jeder kommen, sein Wort bestellen und am nächsten Tag abholen. Der Ort an dem das Wort-Schild aufgehängt wird, steht frei. Die Schilder bleiben erst einmal hängen. Es sollen dann Fotos gesammelt und auf ein großes Plakat gedruckt werden, dass dann an der Wand eines der Hochhäuser an der Kandinskyallee aufgehängt wird.