www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Do

23

Aug

2012

Zwischennutzung der Rindermarkthalle

Die Zwischennutzung der Rindermarkthalle sorgt weiter für Zündstoff. Die Stadt hat mit Edeka für die nächsten zehn Jahre einen Mietvertrag über die gesamte Fläche abgeschlossen. 6.000 Quadratmeter sind dabei für den Supermarkt eingeplant. „Eine Zwischennutzung für Nahversorgung war von den AnwohnerInnen gefordert. Allerdings sind zehn Jahre eine lange Zeit und die BürgerInnen wurden nicht an der Entscheidung beteiligt“, sagt Michael Osterburg.

Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Mitte hat sich von Anfang an für eine BürgerInnenbeteiligung ausgesprochen. „Diese hat bisher nicht stattgefunden. Ein Termin ist nun endlich für den 24. September angesetzt, aber es schein schon viel geplant zu sein“, sagt der Bezirkspolitiker. Die GRÜNEN begrüßen, dass neben Edeka auch ein Aldi und ein Budnikowsky sowie 4.000 Quadratmeter für Marktstände geplant sind. So ist die Nahversorgung sicher gestellt. Auch dass die Mevlana-Moschee erhalten bleibt ist gut. Neben Büroflächen sind noch 600 Quadratmeter Raum für soziokulturelle Projekte geplant, die zum Selbstkostenpreis vermietet werden sollen. Hierfür gibt es schon jetzt mehr BewerberInnen als Räume. „Das zeigt, dass der geplante Platz nicht ausreichend ist. Wir hätten die Nutzung gerne gemeinsam mit den BürgerInnen geplant“, sagt Osterburg. Die Menschen aus dem Quartier einzubinden, wenn schon alles geplant ist, gleicht einer Farce und die Proteste gegen das Vorgehen der Stadt sind gut verständlich.