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Vertrag mit muslimischen Gemeinden und Aleviten

Nach einer fünfjährigen Verhandlungsperiode ist nun am Montag der Vertrag mit den muslimischen Religionsgemeinschafte und Aleviten und der Stadt Hamburg abgeschlossen worden. Die GRÜNEN haben schon während ihrer Regierungsbeteiligung diese Verhandlungen vorangebracht und begrüßen diesen erfolgreichen Abschluss. Der Senat und die Bürgerschaft müssen noch zustimmen.

Kern der Verhandlungen in den letzten Jahren war die Frage, ob die drei Religionsgemeinschaften VIKZ (Islamische Kulturzentren e.V.), SCHURA (Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.) und DITIB (Türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion e.V.) im Sinne des Grundgesetzes als Religionsgemeinschaft anzuerkennen sind. Diesem Anliegen wurde nun zugestimmt, die Gemeinschaften anerkannt und sie haben die entsprechenden Rechte erhalten.

Für Hamburg-Mitte, als vielfältigsten und heterogensten Bezirk, ist es ein großer Schritt in die richtige Richtung.
„Hamburg hat nun in ganz Deutschland eine Vorreiterrolle eingenommen, da wir den ersten Vertrag mit muslimischen Verbänden geschlossen haben. Gerade in Hamburg-Mitte wird das viele Menschen freuen und auch anregen aktiv den Vertrag mit Leben zu füllen. Aber es darf auch nicht Stillstand bedeuten. Aktuell arbeiten wir gerade nach unserem Vorreitermodell von 2007 an einem neuen Inklusions-Leitbild für Mitte und überlegen die Partnerschaft zur türkischen Stadt Izmir wieder aufleben zu lassen“, schaut Michael Osterburg positiv in die Zukunft.
Dieser Vertrag kann die BürgerInnen in Hamburg näher zusammen bringen, Verständnis füreinander wecken und die Hürde Integration ein wenig abmildern.

„Gerade in Mitte haben wir sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund und dieser Vertrag ist ein Schritt Richtung neuer und intensiverer Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen in Hamburg. In 2012 wird es auch von den GRÜNEN Hamburg-Mitte ein neues Integrationsleitbild geben, welches Richtung Kommunikation und Teilhabe ausgerichtet sein wird“, fügt unser Fraktionsvorsitzender noch hinzu.