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Traditionsderby auf der Horner Rennbahn in Gefahr

Die Verantwortlichen des Deutschen Derbys, welches traditionell auf der Horner Rennbahn ausgetragen wird, das Deutsche Galopper Direktorium in Köln, haben das Rennen zur Überraschung des Hamburger Renn-Clubs (HRC) bundesweit ausgeschrieben. Der HRC will sich dieses nicht gefallen lassen und geht nun gerichtlich gegen die Ausschreibung vor. Der Verlust dieses Derbys würde auch die geplante Doppelrennbahn für Traber und Galopper in Horn zunichte machen. Geplant war der Verkauf der Trabrennbahn in Bahrenfeld und eine Fokussierung auf Horn.
"Wir haben aktuell geplant mit den Hornern BewohnerInnen über die Chancen und Nachteile einer Doppelrennbahn im Stadtteil am 17.09. in der Schule beim Pachthof zu diskutieren. Diese neue Wandlung, dass die Derbywoche nicht mehr in Horn stattfinden könnte, finden wir als GRÜNE sehr überraschend. Dieses Derby hat seine Tradition in Hamburg und sollte hier erhalten bleiben", findet unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Das Direktorium begründet seine Ausschreibung mit der Prämisse mehr ZuschauerInnen und frische Ideen erhalten zu wollen, da die Zahlen in Hamburg doch stark rückläufig waren in den letzten Jahren.
"Nun wird interessant sein, wer sich bewirbt. Da viele schon ihre Etats für das kommende Jahr verabschiedet haben, kann der Verbleib des Traditionsrennes vielleicht gesichert werden. Interessant ist, dass die Kölner Direktion die Infrastruktur und öffentliche Präsenz bemängelt. Gerade im Hinblick auf eine mögliche Doppelrennbahn in Horn sollten diese Aspekte ernst genommen werden", fügt Michel Osterburg hinzu.