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Zu hohe Stickstoffdioxidwerte in der Stadt? Nichts Neues!

Es ist kein Geheimnis das sich die GRÜNEN vielen idealistischen Gedanken und Veränderungen hingeben. Der Einsatz für eine gerechtere Gesellschaft in einer intakten Umwelt ist das tägliche Handwerk. Es ist aber gar nicht so leicht seine guten Ideen und Erkenntnisse umzusetzen, wenn der Rest der Parteienlandschaft viel mehr Zeit braucht um diese Dinge zu begreifen.

Man kann großartige, zukunftsweisende Schritte nur gehen, wenn alle mitmachen. Doch es bedarf auch Mut und es scheint so zu sein, als ob der Mut bei einigen erst durch Druck entsteht.

Die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat gerade mit viel zu hohen Stickstoffdioxidwerten und einer besorgten EU-Kommission zu kämpfen. Momentan gibt es wohl keine Maßnahmen die, die geplanten Schadstoffreduzierungen bis 2015 auch tatsächlich umsetzen können. Nun soll es eine Fristverlängerung geben um mehr Zeit zu gewinnen damit die Grenzwerte vielleicht doch noch erreicht werden können. „Für uns sind das keine neuen Probleme oder Themen“, sagt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Mitte „seit vielen Jahren bemühen wir uns mehr Lebensqualität in die Innenstadt zu bekommen, in dem wir versuchen Konzepte durchzusetzen die, die Autos nicht mehr als wichtigstes Fortbewegungsmittel sehen.“ Tempo 30 Zonen, Shared-Space, Ausbau der Radwege, bessere ÖPNV Anbindungen, Stadtrad oder City-Maut von den GRÜNEN schon lange gefordert und immer gescheitert.

 

Jetzt sind diese Themen wieder brandaktuell, denn es drohen hohe Strafzahlungen, kann Hamburg die Grenzwerte nicht erreichen. Dieses Geld hat die Stadt nicht. Momentan sind die Parteien dabei einen Schuldigen zu suchen, wer was versäumt hat, wo welche Fehler gemacht wurden oder welche Konzepte vielleicht zu früh abgelehnt wurden. Doch, Messungen vorzunehmen und auf den Bescheid aus Brüssel zu warten löst das Problem nicht: „Jetzt ist wirklich die Zeit gekommen um aktiv zu werden. Es reicht nicht mehr aus, gute Ideen auf dem Papier zu haben. Sie müssen auch umgesetzt werden. Die Innenstadt muss grüner werden, der Schiffsverkehr geregelter und vor allem brauchen wir massiv weniger Autos und Verkehr. Nicht nur für die Umwelt auch für unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität in der Stadt“, so Michael Osterburg.