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Mehr Angebote für die Obdachlosen

Nachdem das Thema wochenlang die Medien beschäftigte, war es zuletzt still geworden um die Kersten-Miles Brücke. Es gab einen Runden Tisch und als Ergebnis wurde eine WC-Hütte aufgestellt. „Es war klar, dass diese Minimallösungen nicht ausreichen würde.“ Sagt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Das Klo ist verdreckt, weder Reinigung, noch die Lieferung von Klopapier und Desinfektionsmittel funktionieren. Die von Hinz & Kunzt geforderte Task Force –ein sozialer Bereitschaftsdienst, der sich um die Obdachlosen kümmert und zwischen ihnen und den AnwohnerInnen vermittelt- ist nicht eingeführt geworden und Müll liegt im Bereich um der Brücke. An den Zuständen sind nicht nur die Obdachlosen schuld. Viele Menschen bringen hier ihren Sperrmüll hin und denken sie tun den Obdachlosen damit einen Gefallen. Außerdem ist das Klo nicht abschließbar und damit schwer sauber zu halten. Die Ausbleibende Lieferung von Klopapier hat auch nicht gerade geholfen. „Wir wollen mehr Angebote für die Menschen, zum Beispiel mehr SozialarbeiterInnen und Schlafplätze. Keiner soll unter der Brücke schlafen müssen. Wenn man das aber will, dann müssen gewisse Spielregeln eingehalten werden. Das klappt zum Beispiel am Alsterfleet gut“, meint Osterburg. Die Kersten-Miles Brücke ist ein sensibler Ort. Hier treffen Obdachlose, Touristen und Anwohner aufeinander.