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Barrierefreie U-Bahnhöfe: Was ist mit der Merkenstraße?

Die Grüne Fraktion Hamburg-Mitte begleitet den seit 2011 bereits laufenden und geplanten Umbau der U-Bahnhöfe mit dem Ziel der Barrierefreiheit kritisch. Der Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg betont, dass auch Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder Krankheit in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, einen Anspruch auf die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs haben. Deshalb müsse auch der U-Bahnhof Merkenstraße barrierefrei werden.

Der U-Bahnhof Merkenstraße gehört nicht zu den mittlerweile 20 U-Bahnhöfen, die barrierefrei werden sollen. Die Diskussion um die Barrierefreiheit hatte 2011 endlich dazu geführt, dass ein Beschleunigungsprogramm zum Umbau der Bahnhöfe vom HVV vorgelegt worden ist. Mit finanziellen Mitteln des Bundes sollen bis 2015, laut dem Vorstandsvorsitzenden der Hochbahn Günther Elste, zwei Drittel der Bahnhöfe in Hamburg hin zur Barrierefreiheit verändert werden.

Die Grüne Fraktion Hamburg-Mitte hat sich seit geraumer Zeit für den Ausbau der U-Bahnhöfe eingesetzt. U-Bahnhöfe in Hamburg-Mitte, die barrierefrei gestaltet werden, sind Feldstraße, Hammer Kirche, Legienstraße, Rauhes Haus und Stephansplatz. In Billstedt standen insbesondere die Haltestellen Legienstraße und Merkenstraße im Fokus der Grünen Fraktion. Doch die U Merkenstraße fehlt bislang in den Planungen des HVV, obwohl sie wie die U Legienstraße von vielen Billstedtern frequentiert wird. Auch der U-Bahnhof Merkenstraße sollte einen Fahrstuhl erhalten, um auch Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen den Zugang zu ermöglichen. Die Grüne Fraktion Hamburg-Mitte fordert die Integration der U Merkenstraße in die Planungen zur Umsetzung der Barrierefreiheit.