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Sanktionen mit Hilfsangeboten koppeln

Seit Februar gilt in St. Georg die Kontaktverbostverordnung für Prostituierte und Freier. Laut Zeitungsberichten greift die Polizei hart durch und verhängte schon fast 20.000 Euro an Bußgeldern. „Der illegale Straßenstrich steht oft in engem Zusammenhang mit Menschenhandel, daher begrüßen wir das Vorgehen“, sagt Michael Osterburg.

Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Mitte erklärt weiter: „Wir wollen, dass die Straßenprostitution eingeschränkt wird. Neben den oft schlimmen Bedingungen unter denen die Prosituierten leiden, ist es eine extreme Belastung für die AnwohnerInnen. Wir fordern aber, dass nicht nur hart durchgegriffen wird, sondern dass den Frauen auch Hilfe zum Ausstieg angeboten wird.“ Findet Prostitution in Clubs und nicht auf der Straße statt, ist sie hygienischer und wesentlich einfacher zu kontrollieren.