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Schlagermove erträglich gestalten

Wenn 500.000 Menschen eine große Party feiern, geht das meist nicht ohne Störung der AnwohnerInnen. Es wird in Hauseingänge oder hinter Autos uriniert, die (zum Teil stark alkoholisierten) Schlager-Fans sind laut und das bis spät in den Abend hinein. „Mit den Großveranstaltungen auf St. Pauli ist das immer so eine Sache“, meint unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

„Wir wollen nicht alles verbieten, aber es muss vor allem an die AnwohnerInnen gedacht werden. Es darf nicht sein, dass deren Haustüren vollgepinkelt werden und die Menschen den ganzen Tag Lärm und betrunkenen Feierwütige aushalten müssen. Auch der Müll ist ein Problem.“ Im letzten Jahr hatten 350.000 Menschen am Schlagermove teilgenommen. „In diesem Jahr gab es viel mehr Teilnehmer. Da müssen mehr Toilettenwagen eingeplant werden und auch die Müllabfuhr muss darauf vorbereitet sein. Wir fordern, dass die AnwohnerInnen bei der Veranstaltungskonzeption eine größere Rolle spielen, damit das Event nicht nur den BesucherInnen Spaß bringt, sondern auch für AnwohnerInnen erträglich bleibt“, resümiert Osterburg.