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Von den Landungsbrücken bis Wilhelmsburg mit der Barkasse

Die 1930 erbaute Ernst-August-Schleuse in Wilhelmsburg wurde neu gebaut. Sie ist ein beliebtes Anfahrtsziel für Barkassen und ab Mitte Dezember soll hier die Fährlinie 73 hindurchfahren. Diese Linie verbindet die Landungsbrücken und Wilhelmsburg innerhalb von 15 Minuten. Der Gedanke war, zur internationalen gartenschau 2013 (igs) eine schnelle und interessante Anbildung zu schaffen die, die vielen erwarteten Besucher einfach transportieren würden.

Nach Fertigstellung dieser neu gebauten Schleuse stellte sich allerdings heraus, dass die Kammer nicht nur um einiges kleiner geworden war, sondern das der Schleusungsvorgang aus Sicherheitsgründen verlangsamt werden müsste. Wartezeiten bis zu einer Stunde sind für die Barkassenführer nicht tragbar. Sie können ihre Gäste nicht eine Stunde lang in einer Schleuse festsitzen lassen. „Wir Grüne haben uns von Anfang an im Bezirk genauso wie im Senat dafür eingesetzt, dass die Ernst-August-Schleuse optimiert wird. So lange Wartezeiten sind nicht tragbar. Wir sind froh, dass die Hamburg Port Authority nun reagiert“, sagt Michael Osterburg Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte. Ein Sprecher der igs 2013 hat nun der Presse gegenüber erwähnt, dass es bei der für 26 Millionen Euro umgebauten Schleuse wohl doch nicht zu solch langen Wartezeiten kommen solle. Die Veranstalter hatten dies von der Hamburg Port Authority (HPA) gefordert, diese reagierte nun und bestätigte das nun nach weiteren Testdurchläufen und Optimierungen eine Schleusung von zehn Minuten möglich wäre. Das heißt also, dass die geforderten vier Schleusungen in der Stunde realisierbar sind.