www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Die Zeichen stehen auf Wohnung

In der Innenstadt wird der jahrelange Trend immer mehr Büroflächen zu bauen, anstatt sich um die Hamburger Bedürfnisse nach mehr bezahlbaren Wohnraum zu kümmern, endlich umgedreht. Aus alten Büroflächen, etwa an der Adenauerallee sollte der Hansecube mit 20.000 Quadratmetern Bürofläche entstehen, werden Wohnungen.

Dieses Projekt wird nun komplett umgeplant und statt Büros wird es je zur Hälfte Wohnungen (mehr als 100) und ein Hotel geben.
Die Hamburger erobern sich die Innenstadt zurück – mit Unterstützung der Politik. „Seit 2004 kämpfen wir für mehr Wohnen in der Innenstadt. Das trägt langsam Früchte“, sagt Michael Osterburg, Bezirksfraktionschef der Grünen.
„Einzig“, und das sieht Osterburg nach wie vor kritisch, „werden jetzt dort Wohnungen gebaut, weil es für die UnternehmerInnen bei dem hohen Büroleerstand rentabler ist. Hier müssen wir aufpassen und auch bezahlbaren Wohnraum gerade auf St.Georg schaffen, da hier in den letzten Jahren viel falsch gemacht wurde.“
Dennoch ist auch die Umwandlung des „Alstercampus“ neben dem Hotel Atlantic zu insgesamt 110 Mietwohnungen mit angeschlossener Ladenpassage und Spielplatz sehr vorteilhaft für den Bezirk und die AnwohnerInnen in Hamburg-Mitte. Ähnliches passiert am Großen Burstah, wo das alte Allianzgebäude Wohnungen weichen muss. „Ich sehe Potenzial für 1500 weitere Wohnungen – und wenn Büros umgewandelt werden, sogar noch weit mehr“, freut sich Osterburg.