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Mehr Grün am Ernst-August-Kanal

Wir als die GRÜNEN Hamburg-Mitte haben uns des Längeren mit der Grünflächen-Entwicklung am Ernst-August-Kanal bzw. am Honartsdeicher Weg beschäftigt und haben eine geeignete Lösung auch mehrfach per Antrag im Umweltausschuss gefordert. Nach einigen Änderungen hat auch die SPD-Fraktion die Brisanz erkannt und dem GRÜNEN-Antrag zugestimmt.

„Wir freuen uns, dass wir nun für alle eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben und hoffen, auch für die AnwohnerInnen, dass eine schnelle Umsetzung erfolgt“, meint Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Hamburg-Mitte.


Im Hinblick auf die zum Teil ungenutzte Fläche hinter den Sportanlagen und der im Bebauungsplan als Vorbehaltsfläche für ein Industriegebiet brache Fläche an der nördlichen Hafenquerspange und der Tatsache, dass schon jetzt zu wenig Ausgleichsflächen für die Umbauten in Wilhelmsburg existieren, war es an der Zeit hier Klarheit zu schaffen.


Wir haben deshalb zusammen mit der SPD-Fraktion beantragt, zu prüfen, ob die bisher planungsrechtlich (im Bebauungsplan Wilhelmsburg 28) als Industriegebiet (GI) ausgewiesene Fläche zwischen Ernst-August-Kanal/ Honartsdeicher Weg, Schlenzigstraße und Harburger Chaussee künftig noch als Vorbehaltsfläche für die nördliche Hafenquerspange benötigt wird und dafür vorgehalten werden muss.


„Dieser Punkt ist besonders wichtig, da nur über eine Prüfung die beschriebene Fläche anders genutzt werden kann“, erklärt Osterburg die Sachlage.


Des Weiteren war es uns wichtig, dass die Einrichtung einer Ufer-Zone links- und rechtsseitig des Ernst-August-Kanals nach den Vorgaben der Hamburger Landschaftsplaner Grünes Netz geprüft wird. Dadurch soll es möglich sein, sich ungestört vom Straßenverkehr auf Fuß- und Radwegen im Grünen innerhalb der Stadt und bis in die freie Landschaft am Rande der Stadt zu bewegen.
„Die Einrichtung der Uferzone dient als erster Schritt für eine gute nachhaltige Entwicklung“, meint Osterburg.


Gleichzeitig ist das Grüne Netz wichtiger Teil des Biotopverbundsystems und somit ist der Bereich Ernst-August-Kanal prädestiniert für die Umsetzung der Vorgaben der Landschaftsplaner.
Falls dies nicht möglich ist, sollte die genannte Fläche am Honartsdeicher Weg im B-Plan als Grünfläche festgeschrieben werden. „Hierum mussten wir lange kämpfen, denn die CDU-Fraktion war gegen die Festschreibung im Bebauungsplan“, erinnert sich Jutta Kodrzynski, stellvertretende LeiterIn der Bezirksversammlung.


Hierfür soll die Bewohnerschaft der umliegenden Gebiete frühzeitig und umfassend in das Verfahren und die Planung mit einbezogen werden. Hier muss das Prinzip der Teilhabe unbedingt greifen.