www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Mehr Grün für Hamburg-Mitte

Im gestrigen Umweltausschuss wurden zwei Anträge von uns beschlossen. Die Themen: Ortsnahen Ausgleich sicherstellen und mehr "Grün" für ein gutes Bezirksklima. „Wir freuen uns, dass die Anträge angenommen wurden und hoffen nun, dass sie die so gesetzten Rahmen auch mit Inhalt gefüllt werden“ sagt Lena Dittmer

Laut Aussage der Verwaltung sind die Flächen in Mitte, die für einen ortsnahen Ausgleich zur Verfügung stehen knapp. So werden Ersatzzahlungen in anderen Bezirken oder in den Hamburger Umlandkreisen eingesetzt. „Das passiert gleichzeitig mit dem Verkauf oder der Verpachtung von Flächen in Finkenwerder, die für ein Biptopverbundsystem wichtig wären und das muss dringend geändert werden“, sagt Lena Dittmer, umweltpolitische Fachsprecherin der GRÜNEN-Fraktion Mitte. „Denn dies bedeutet, dass immer mehr Flächen in Mitte für die Natur zerstört werden und keine anderen Flächen dafür aufgewertet werden.“ Inhalt unseres Antrages war eine Erneuerung des alten Beschlusses, nach dem Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen immer ortsnah geschehen sollen. Außerdem fordern wir die Verwaltung auf sich dafür einzusetzen, dass landwirtschaftliche Flächen nicht immer neu verpachtet werden, sondern auch für Ausgleich und Ersatz zur Verfügung stehen können. Ersatzzahlungen sollten auch dafür genutzt werden, um zum Beispiel Flächen in Mitte zu kaufen oder zu pachten um sie als Ausgleich oder Ersatz vorzuhalten.

 

Grünflächen sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsraum für Menschen und sie werden werden in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel einnehmen. „Vor diesem Hintergrund bekommt die Pflege und Verwaltung der öffentlichen Grünflächen im Bezirk Mitte eine besondere Bedeutung“, sagt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg. Daher haben wir –per Antrag- die Verwaltung gebeten, die Vernetzung der Grünbereiche voranzutreiben, bei Instandsetzungsmaßnahmen unnötig versiegelte öffentliche Flächen zu identifizieren und deren Rückbau in Angriff zu nehmen, Straßenbegleitgrün und Baumscheiben naturnah zu gestalten, das Thema Übernahme von Grünpatenschaften durch Anwohnerinnen und Anliegerbetriebe verstärkt zu bewerben, BürgerInnen, die einen Bauantrag stellen, per Informationsblatt über die schädlichen Folgen der Bodenversiegelung zu informieren und anzuregen, diese möglichst zu reduzieren, Fassaden- und Dachbegrünungen zu fördern, das bestehende Grünvolumen zu erhalten und insgesamt zu erhöhen und die Strukturvielfalt in Grünanlagen und auf Friedhöfen, Sportanlagen, etc. zu erhalten bzw. zu erhöhen.