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Skateland darf nicht untergehen

Wie bei so vielen Einrichtungen müssen sich zurzeit auch die Betreiber und Nutzer des Skatelands um das Fortbestehen ihrer Anlage ängstigen. Unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg sagt: „Skateland leistet eine moderne und aktive Jugendarbeit, die wichtig für Hamburg ist. Es wäre fatal, wenn sie der Sparwut des Senats bei der Kinder- und Jugendhilfe zum Opfer fiele. Die Sozialbehörde muss den Verein weiter fördern. Am besten so, dass dieser die notwendige Vergrößerung planen kann.“

Der Verein betreut sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und bewahrt sie vor dem Abrutschen in Sucht oder Kriminalität. Momentan wird er mit jährlich 220.000 Euro gefördert. Knapp 100.000 Euro erwirtschaftet der Verein durch einen Kiosk und das (geringe) Eintrittsgeld. Laut dem Abendblatt könnten die angekündigten Sparmaßnahmen in der Jugendhilfe den Betrieb der Skate-Halle, die von rund 100.000 Kindern und Jugendlichen im Jahr besucht wird gefährden. „Eine Einrichtung zu schließen, die fast ein Drittel der Kosten selbst erwirtschaftet, sich immer größerer Beliebtheit erfreut und so vielen Kindern und Jugendlichen eine Perspektive aufzeigt, halte ich für sehr gefährlich“, sagt Michael Osterburg. Denn das Skateland ist nicht nur nachmittags für Skater geöffnet. Außerhalb der regulären Nutzungszeiten kommen Klassen, Behindertensportler oder Jugendgruppen. Nachmittags und abends gibt es Angebote wie Drogen- und Gewaltprävention, Hausaufgabenhilfe, eine Videogruppe, die Holzwerkstatt und eine Frauengruppe.