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Die Chance ergreifen und Gagfah vertreiben

Das Thema Gagfah scheint wieder auf die Tagesordnung zu kommen und das ist gut so. „Nach wie vor sind die Wohnbedingungen in den Häusern die der Gagfah gehören eine Zumutung“, erzählt Michael Osterburg. Der Vorsitzende kämpft seit Jahren mit seiner Fraktion gegen die schlimmen Zustände in den Wohnungen.

9375 Wohnungen gehören in Hamburg zur "Gemeinnützigen Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten". 1300 davon liegen in Wilhelmsburg. Die meisten der Wohnungen sind Sozialwohnungen. Schimmel, nicht erreichbare Hausmeister, marode Wände, bröckelnde Fassaden, kaputte Lampen in den Fluren, zerbrochene Fenster– alles wird ignoriert. „Zum Teil wurden auch Fahrstühle erst nach zwei bis vier Wochen repariert und alte und behinderte Menschen konnten deshalb ihre Wohnungen nicht verlassen“, erinnert sich Osterburg.

 

Laut eines Berichts im Abendblatt überlegt der unbeliebte Immobilienkonzern nun viele seiner Wohnungen zu verkaufen. „Das wäre eine riesen Chance“, sagt Michael Osterburg. Die GRÜNE-Fraktion Mitte wäre sehr dafür, dass die Stadt die Wohnungen kauft, saniert und sie weiter als Sozialwohnungen zur Verfügung stellt. „Wir brauchen dringend günstige Wohnungen, diese sollten aber auch bewohnbar sein“, findet Osterburg.