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Esso-Häuser – Die Bayrische Hausbau versucht Fakten zu schaffen

 

Die Bayrische Hausbau ist dazu übergegangen selbst Fakten an den Esso-Häusern zu schaffen, die wir nicht hinnehmen werden. Sie hat sowohl Außen, für alle weithin sichtbar, an den Treppenaufgängen Holzverkleidungen angebracht und auch Innen das Treppenhaus mit Holzpanelen verkleidet. Dies sei zum Schutz vor herabfallenden Mörtel passiert und solle die AnwohnerInnen schützen, so die Hausbau. Wir denken dass, hier Fakten geschaffen werden sollen, die zum Abriss führen.

 

Einen "unsensiblen Schritt“ nennt dies Ingolf Goritz von der Grünen-Fraktion im zuständigen Bezirk Mitte. "Diese Aktion sendet eindeutig die falschen Signale“, so der 52-Jährige, der sich im Bau- und Denkmalausschuss engagiert.

„Es kann nicht sein, dass ohne Einbezug der BewohnerInnen und der Politik hier Fakten geschaffen werden“, hält Michael Osterburg fest. „Wir streben eine Entscheidung unter Beteiligung der BewohnerInnen an. So denken viele der AnwohnerInnen St.Paulis, der Abriss sei längst beschlossene Sache und das ist nicht der richtige Weg. Es betrifft sogar teilweise die Lebensqualität der MieterInnen, da der Bretterverschlag breiter als der Treppenaufgang ist und somit kaum noch Licht in einige Wohnungen kommt. Wir können diesen Zustand nicht dulden“, so Osterburg weiter.