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Die Metrobuslinie 13 – akuter Handlungsbedarf in der Verkehrsführung in Wilhelmsburg

Die Verkehrsführung in Wilhelmsburg wird nicht besser. Das letzte Wochenende (31.03. & 01.04.2012) hat wiederum die Schwachstellen aufgezeigt. Der Stadtteil ist von der Verkehrsinfrastruktur her besorgniserregend schlecht ausgestattet. Fällt die S-Bahn aus, ist der Stau schon vorprogrammiert. Der Metrobus 13 ist vollkommen überlastet und die Fahrplanstabilität kann nicht eingehalten werden. Es kommt selbst im Nahverkehr  zu Busstauungen bei der Linie 13. Die GAL Hamburg-Mitte hat sich bereits für eine Verbesserung stark gemacht und konkrete Umsetzungsvorschläge eingebracht.

  • Intelligente Beeinflussung der Lichtsignalanlage
  • Bauliche Maßnahmen bei der Einfahrt in den Busbahnhof oder mindestens Änderung der Fahrbahnmarkierung

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, in Absprache mit dem HVV, sieht hier jedoch keinen Handlungsbedarf. Der Metrobus 13 wird nicht in die erste Runde des Busbeschleunigungsprogramms aufgenommen. Nicht einmal die Steuerung der Lichtsignalanlagen auf der Strecke des 13er hat für den HVV Priorität.

Gerade hinsichtlich der igs und der IBA besteht aber akuter Handlungsbedarf und die GAL-Fraktion Hamburg Mitte fordert schnelle Nachbesserungen, um einen Verkehrsinfarkt während dieser Großveranstaltungen verhindern zu können. „Ich mag mir gar nicht vorstellen, was passiert wenn die Besucherströme zur igs und zur IBA in 2013 beginnen. Das ist eine Missachtung der Bedarfe auf den Elbinseln. Es gibt kaum einen Stadtteil in Hamburg der so auf eine S-Bahn-Linie und eine Bus-Linie, die unbedingt aufeinander abgestimmt sein müssen, angewiesen ist“, merkt Jutta Kodrzynski, Bezirksabgeordnete Hamburg-Mitte, an.