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Kritische Betrachtung der iga-Eintrittspreise

Am 20. Juni wurden die Eintrittspreise zur internationalen Gartenschau veröffentlicht. Die GAL-Fraktion Hamburg-Mitte begrüßt, dass die Preise nun feststehen. Sieht aber an machen Stellen noch Änderungsbedarf.

 

Besonders gelungen ist, dass Kinder bis sechs Jahre grundsätzlich keinen Eintritt zahlen. Im Gegensatz dazu gewährt die Landesgartenschau in Norderstedt nur Kindern die nicht größer als 1,10 m sind freien Eintritt. "Ich bin froh, dass sich die igs nicht an dieser Vorgabe - die nicht sehr glücklich ist - orientiert hat. Allerdings hätten wir uns bei den regulären Karten gewünscht, dass die Schwelle von 20 Euro nicht überschritten wird“, so die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski.

 

Gut findet die GAL auch den freien Eintritt an drei Tagen für Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger. Völlig inakzeptabel hingegen ist der Preis von neun Euro für den Feierabendeintritt. „Hier wäre es schön, wenn noch einmal überlegt würde, ob ein geringerer Eintrittspreis für die Zeit nach 17 Uhr erhoben werden kann. Dies würde vielen Berufstätigen entgegenkommen und manchmal ist weniger an Eintritt, ein Mehr an Besuchern“, sagt Jutta Kodrzysnki. Dann sollte man sich auch noch einmal überlegen, ob es der Lebenswirklichkeit entspricht, dass die Karte für Azubis, Arbeitslose etc. nur um 4 EUR gegenüber dem Normalpreis verbilligt ist!