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Wohnungsbau am Honartsdeicher Weg

Wohnungsbau ist das aktuelle Thema – auch für die GAL-Fraktion Hamburg-Mitte. Zur nächsten Bezirksversammlung am 16. Juni haben die Grünen daher einen Antrag für Wohnungsbau am Honartsdeicher Weg in Wilhelmsburg eingereicht.

Das Dreieck zwischen Ernst-August-Kanal/ Honartsdeicher Weg, Schlenzigstraße und Harburger Chaussee ist im momentan gültigen Bebauungsplan als Industriegebiet ausgewiesen. Zusätzlich ist es eine Vorbehaltsfläche für die nördliche Hafenquerspange, die höchstwahrscheinlich in der früher vorgeschlagenen Form nicht gebaut wird. Neben einer Sportplatzanlage (Fußball und Tennis), die auf dem Streifen zur Georg-Wilhelmstraße und zur Harburger Chaussee liegt (Grünfläche / Parkanlage), befinden sich auf der Fläche noch Gewerbebetriebe direkt an der Harburger Chaussee und an der Schlenzigstraße deren Bestand – ebenso wie der Bestand der Sportanlagen- natürlich gesichert werden muss.

 

„Diese nicht genutzte Fläche liegt geschützt vom Straßenlärm hinter der Grünanlage und hinter den Gewerbebetrieben und würde sich gut für den Wohnungsbau eignen. Hinzu kommt die attraktive Lage südlich des (künftigen) Naherholungsgebiets am Spreehafen und nördlich des Ernst-August-Kanals gegenüber der Wohnbebauung am Vogelhüttendeich“, erklärt die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski.

 

„Wir wollen nun prüfen lassen, ob die bisher planungsrechtlich als Industriegebiet ausgewiesene Fläche künftig noch als Vorbehaltsfläche für die nördliche Hafenquerspange benötigt wird“, sagt der Fraktionsvorsitzende der GAL, Michael Osterburg. Dafür hat die GAL-Fraktion einen Antrag für die Bezirksversammlung am 16. Juni eingereicht. „Sollten die Flächen nicht mehr als Vorbehaltsfläche benötigt werden, möchten wir das Gebiet für den Wohnungsbau bereitstellen“, erläutert Osterburg das Vorgehen. Der Antrag beinhaltet auch noch die Aufforderung, die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Gebiete frühzeitig und umfassend in das Verfahren einzubeziehen. Zudem sollen Aspekte der Nachhaltigkeit sowie des Umwelt- und Naturschutzes umfassend beachtet werden, um die Zielsetzung des „bezahlbaren Wohnens im Grünen“ zu fördern.