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Landschaftsschutzgebiet auf den Kirchdorfer Wiesen

Im Oktober 2010 gab es eine öffentliche Diskussion zur Änderung des Flächennutzungsplans und des Landschaftsprogramms im Bereich der Kirchdorfer Wiesen im Osten von Wilhelmsburg. Hintergrund war die Idee, das Gebiet zwischen der Kirchdorfer Straße und der A1 nördlich und südlich des Siedenfelder Wegs durch Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet zu sichern.Die GAL-Fraktion Hamburg-Mitte setzt sich nun für die Umsetzung dieses Plans ein.

„Die Änderung des Flächennutzungsplans sollte unbedingt voran getrieben werden. Auf diesen selten gewordenen Feuchtwiesen wurden in den letzten Jahren mehrere geschützte Arten beobachtet. Darunter der stark gefährdete Kiebitz und die vom Aussterben bedrohte Bekassine (ein Schnepfenvogel, der auch als Himmelsziege bezeichnet wird)“, sagt die Bezirksabgeordnete Lena Dittmer.

 

„Dabei geht es auch um die Sicherung der vorhandenen Freiraumqualitäten im Bereich der noch „unverbauten Landschaft“ der Wilhelmsburger Elbinsel. Die Kirchdorfer Wiesen repräsentieren die traditionelle bäuerliche Landschaft der Flussmarschen und sollten erhalten bleiben“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg.

 

Um die Kirchdorfer Wiesen, mit ihrem ökologischen Wert und der hohen Bedeutung für den Naturschutz, zu sichern und nach naturschutzfachlichen Gesichtspunkten zu entwickeln, hat die GAL-Fraktion für die kommende Bezirksversammlung einen Antrag geschrieben. Sollten die anderen Fraktionen und Gruppen zustimmen, wird der Bezirksamtsleiter aufgefordert, sich für die geplante Änderung des Flächennutzungsplans und des Landschaftsprogramms einzusetzen.