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Instandsetzung des „Grenzsteines“

Die GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung von Hamburg-Mitte setzt sich dafür ein, dass die Grenzsäule vor dem Grundstück Reeperbahn 170 a-f instand gesetzt wird. Für die Bezirksversammlung am 16. Juni ist ein entsprechender Antrag eingebracht worden.

Foto: Michael Sigloch
Foto: Michael Sigloch

Diese Grenzsäule aus dem Jahre 1848 gehörte zum ehemaligen Altonaer Nobistor, heute befindet sie sich jedoch im Bezirk Mitte. Das Nobistor stand einst an der Grenze zwischen der selbständigen Stadt Altona und der hamburgischen Vorstadt St. Pauli. Es war kein steinernes Bauwerk; sondern bestand nur aus zwei „Grenzsteinen“, d.h. zwei Pfeilern, zwischen denen nachts ein einfaches Tor geschlossen wurde.

 

"Nur einer der beiden gusseisernen Pfeiler ist bis heute erhalten geblieben. Leider ist er in einem sehr schlechten Zustand. Alle vier Kanten sind aufgeplatzt, der Pfeiler ist beschmiert und der zweite Teil der Inschrift „Nobis bene – nemini male“ fehlt! Eine Tafel mit Erläuterungen gibt es nicht", erklärt der Fraktionsvorsitzende Michael Osterburg den Hintergrung.

 

Dirk Petersen, Mitglied der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung von Hamburg Mitte erläutert dazu: „Dieser Pfeiler ist ein wichtiges Zeugnis der Hamburger Geschichte; er muss daher angemessen gepflegt werden. Angesichts des desolaten Zustandes sollte schnell etwas geschehen. Wichtig ist auch, dass umgehend eine Tafel mit Erläuterungen ergänzt wird, damit sich den Passanten die herausragende Bedeutung dieser Säule erschließt.“

 

"Wir hoffen in der Bezirksversammlung eine Mehrheit für den Erhalt des Grenzsteines zu bekommen", sagt Michael Osterburg.