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Vertrag für Hamburg - GAL sorgt für die Berücksichtigung von Baugemeinschaften

 

In der gestrigen Sitzung der Bezirksversammlung Mitte wurde der Vertrag für Hamburg, zwischen dem Senat und den Bezirken, zum Thema Wohnungsneubau vorgestellt. Nach einer konstruktiven Diskussion war klar: Die Idee wird von der Mehrheit begrüßt und so wurde der Vertrag gegen die Stimmen der CDU beschlossen. Einstimmig angenommen wurde dann die Idee der GAL die Baugemeinschaften in den Vertrag einzubeziehen.

 

 

Die GAL unterstützt den Plan, mehr bezahlbare Wohnungen in Hamburg zu bauen. „Das ist schließlich schon lange ein Grünes Anliegen. Wir fordern aber auch, dass dabei die Wirtschafsbehörde einbezogen wird, um ungenutzte, nicht verwertbare Gewerbefläche für den Wohnungsbau zu aktivieren. Schon im Dezember 2010 hat die Bezirksversammlung auf eine Initiative von GAL und SPD hin beschlossen die Gewerbe im südlichen Hamm zu prüfen und für den Wohnungsbau zu überplanen“, sagt Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der GAL Mitte. Auch die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski begrüßt den Plan. Sie sagt merkt allerdings an: „Wir vermissen den Hinweis auf eine stärkere Förderung von Baugemeinschaften. Immer mehr Menschen schließen sich zu solchen zusammen und suchen geeignete Flächen, da brauchen wir uns für den Wohnungsbau nicht mehr nur auf die SAGA / GWG und private Investoren zu verlassen." Deshalb fordert die GAL Mitte, dass Baugemeinschaften offensiv durch den Senat unterstützt werden. Die bezirklichen Verwaltungen müssen Baugemeinschaften aktiv ansprechen und Flächen auch darauf hin untersuchen, ob sie sich für Baugemeinschaften eignen.