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Soziale Erhaltensverordnung für Wilhelmsburg

Kann Wilhelmsburg ein Gebiet der Sozialen Erhaltensverordnung werden? Eine Prüfung dieser Frage hatte die GAL bereits im Jahr 2009 per Antrag im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel gefordert.

„Wir haben extra früh versucht, die Soziale Erhaltensverordnung für Wilhelmsburg zu bekommen. Auf keinen Fall sollte damit gewartet werden, bis es fast zu spät ist. Diese Erfahrung mussten wir schon mit St. Georg machen. Dort hatten wir 2002 einen ähnlichen Antrag gestellt, der vom damaligen Senat abgelehnt wurde. Erst acht Jahre später konnten wir das Vorhaben mit dem Grünen Senat verwirklichen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der GAL, Michael Osterburg. „Auch in Bezug auf Wilhelmsburg ist bisher leider nicht viel passiert“, sagt die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski. Auf ihre Nachfrage berichtete die Verwaltung, dass im Frühjahr 2011 drei externe Büros aufgefordert wurden Angebote bezüglich einer Plausibilitätsprüfung für eine Soziale Erhaltungsverordnung in Teilbereichen von Wilhelmsburg abzugeben. Spätestens im Juni will die Verwaltung eine Voruntersuchung an ein externes Büro vergeben. Erste Ergebnisse können dann im Herbst 2011 im Ausschuss für Wohnen und Stadtteilentwicklung vorgestellt werden, zu dieser Sitzung sollen auch die Mitglieder des Regionalausschusses Wilhelmsburg/ Veddel eingeladen werden. "Gerade die Diskussionen um bezahlbaren Wohnraum in der Stadt, die in den letzten Jahren geführt wurden, haben gezeigt, dass es höchste Zeit ist dieses Instrument auch in Wilhelmsburg einzusetzen", so Jutta Kodrzynski. Was auf keinen Fall passieren darf, ist eine Verdrängung der angestammten Bevölkerung.