Bayram Inan
Bayram Inan ist 1955 in der Türkei geboren und von Beruf Diplomingenieur.
In der Türkei machte er eine dreijährige Lehre als Maschinenschlosser. 1973 kam er nach Deutschland. Hier arbeitete er von 1973 bis 1981, danach studierte er an der Fachhochschule Hamburg 1981 bis 1986 Maschinenbau.
Seit 1990 hat er die deutsche Staatsangehörigkeit.
Von April 1990 bis September 2010 war Bayram Inan Mitglied der SPD. Für sie war er 1993 bis 1997 Mitglied im Ortsausschuss Wilhelmsburg. Er nahm Aufgaben im Kreisvorstand, als Distriktsvorsitzender, Kreis- und Landesdelegierter wahr.
Von 2000 bis Februar 2008 war er Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Harburg. Hier waren seine Arbeitsschwerpunkte Ausländerpolitik, Bau- und Umweltpolitik sowie Schule, Sport und Kultur.
Seit Februar 2008 ist er Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, wozu Wilhelmsburg seit der Bezirksverwaltungsreform gehört.
Hier ist Bayram Inan Mitglied in den Ausschüssen:
Wohnen und Soziale Stadtentwicklung
Sozialraummanagement
Sportausschuss
Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel
Im Herbst 2010 verließ Inan die SPD, trat in die GAL ein und ist seitdem Mitglied der GAL-Bezirksfraktion.
Ehrenamtliche Tätigkeiten:
Seit 25 Jahren ist Bayram Inan ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig, etwa in unterschiedlichen Sportgruppen (Karate, Volleyball, Basketball) und Tanzgruppen in verschiedenen Häusern der Jugend in ganz Hamburg.
Weiterhin ist er
Mitglied im Vorstand von Stiftung und Förderverein im Bürgerhaus Wilhelmsburg
Vorstandsmitglied im Verein Integration Wilhelmsburg
Mitglied der Türkischen Gemeinde Hamburg
und war vier Jahre lang Vorsitzender im Sportverein Türkgücü Wilhelmsburg. Z. Zt. ist er Mitglied beim Sportverein FC Türkiye.
Arbeitsschwerpunkte:
Aufgrund seiner Erfahrungen in der Jugendarbeit ist es Inans vorrangiges Anliegen, besonders auf diesem Gebiet innerhalb der Bezirksversammlung integrativ tätig zu werden. Integration kann man seiner Meinung nach nicht verordnen, sondern es sind die sozialen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Durch seine Tätigkeiten im Stadtteil Wilhelmsburg hat er oft erlebt, dass bei entsprechenden Rahmenbedingungen ein gutes Miteinander zwischen deutschen und nichtdeutschen Mitbürgern möglich ist und von ihnen auch gewünscht wird.
Als Ingenieur interessieren ihn Stadtplanung und Bau in seinem Bezirk und im Stadtteil Wilhelmsburg.